Lesekonzept

Lese-Lern-Methode

Die Kinder lernen das Lesen an unserer Schule durch die Methode „Lesen durch Schreiben“. Das Lesen und das Schreiben unterstützen sich dabei gegenseitig. Wenn die Kinder das Prinzip der Lautsynthese durchschaut haben, werden ihnen, ihrem Lernstand entsprechende Materialien angeboten, um den Lernprozess fortzuführen. Dazu gehören u. a. Lesespiele, Lesemalhefte, ein Angebot von Büchern, die dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechen.
Durch häufiges Vorlesen fördern wir ihre Freude an Büchern und verlocken sie zum eigenen Lesen.

Vermittlung von Lesefreude

Die Vermittlung von Lesefreude und das Hinführen zu selbstvergessenem Lesen ist uns ein großes Anliegen. Es wird deshalb großen Wert auf die Durchführung von Lesestunden und Vorleseaktionen mit dem Kindergarten oder der Patenklasse gelegt.

Lesoase

Seit dem Frühjahr 2014 haben die Kinder die Möglichkeit in unseer Leseoase zu schmökern und sich Bücher auszuleihen. Die Leseoase wurde mit Büchern zu vielen Themen für Mädchen und Jungen in verschiedenen Lesstufen ausgestattet und wird im lehrplan fest mit aufgenommen. Sofas und Sitzkissen sorgen dafür, das die Leseoase ein gemütlicher Raum ist, der kaum noch an einen Klassenraum erinnert.

Stadtbücherei

Wir arbeiten eng mit der Stadtbücherei und hiesigen Buchhandlungen zusammen, die Ausstellungen und Schmökerkisten für uns zusammenstellen. (z.B. Informationsbeschaffung für den Sachunterricht und Kennenlernvormittag der Bücherei im zweiten Schuljahr)

Leseprojekte

Es werden außerdem Leseprojekte (z. B. zum Thema „Märchen“ oder einem bekannten Autoren) und Lesenächte durchgeführt.

Ganzschriften

In jedem Jahrgang wird mindestens eine Ganzschrift gelesen. (z.B. Drachen gibt’s doch gar nicht; Es muss auch kleine Riesen geben; Die Sockensuchmaschine; Die kleine Eule; Ben liebt Anna)

Antolin

(www.antolin.de)

„Antolin“ ist eine webbasierte Plattform für die Leseförderung. Die Kinder können Buchtitel, die sie bereits gelesen haben, selbstständig auswählen und bearbeiten. Zu jedem Buch werden Fragen beantwortet, wodurch das sinnentnehmende Lesen gefördert wird. Durch „Antolin“ wird die selbstbestimmte Entwicklung der Leseidentität gefördert. Der Lehrer hat einen eigenen Zugang zu den Daten der Kinder und hat so die Möglichkeit, sich über die individuelle Lesebiographie zu informieren, ggf. fördernd und fordernd einzugreifen und den Lesefleiß zu belohnen. „Antolin“ bietet damit eine Möglichkeit zur sinnvollen Differenzierung und verbindet das Lernen in der Schule mit dem Lesen am Nachmittag. Um allen Schülern einen Zugang zu „Antolin“ zu ermöglichen, sind regelmäßige Schmökerstunden im Stundenplan verankert.

Lesepaten

Engagierte Ehrenamtliche werden durch Lesepatenschaften einbezogen. Besonders für jüngere Schüler spielt das Vorlesen eine große Rolle, den älteren Schülern hören Lesepaten beim Vorlesen zu.