Konzept der OGS

Konzept der offenen Ganztagsschule

An der Lambertischule bieten wir parallel zur OGGS noch die Möglichkeit der zuverlässigen Betreuung bis 13.00 Uhr ( ÜMB) an. Bei uns ist diese Zeit verlängert bis zum Ende der 6. Stunde um 13.15 Uhr.

Die Ziele unserer Ganztages- und der Übermittagbetreuung sind

– alle Kinder, die bei uns betreut werden, in ihren Eigenheiten zu erfassen, ihre Fähigkeiten zu erkennen und diese zu fördern. Dies geschieht in Kooperation mit den Klassen- und Fachlehrern der Schule und in ständigen Gesprächen mit den Eltern.
– Über die schulischen Leistungen hinaus wollen wir körperliches Bewusstsein, z.B. Gleichgewichtssinn ( durch sportliche Betätigung), handwerkliche ( durch Kurse mit Materialbearbeitung) und soziale Kompetenzen ( durch Kreisgespräche in Konfliktsituationen, Aufgaben erfüllen in und für die Gruppe) stärken und kognitive Fähigkeiten ( durch Umwelterfahrung, Besichtigungen und deren Vor- und Nachbereitung) fördern.
-Schule zu einem positiv erlebten Lebensbereich zu gestalten, besonders auch für die Kinder, welche für die Leistungsanforderungen der Schule mehr Zeit benötigen, diese zu bewältigen. Auf diese Weise versuchen wir, den Kindern die Lust auf das Lernen zu erhalten, das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl zu steigern.
– Kinder stark zu machen!
Im ersten zeitlichen Betreuungsblock werden alle Kinder gemeinsam betreut. In dieser Zeit, regelmäßig zwischen 11.45 und 13.15 Uhr ( 5./6. Stunde), können die Kinder nach ihrer eigenen Entscheidung die angebotenere Materialien zum freien Spielen nutzen. Im Jahreskreislauf bieten wir Bastelarbeiten an, woran die Teilnahme aber nicht verbindlich ist. Während dieser Zeit haben wir Betreuer auch gute Gelegenheit, die Kinder zu beobachten und ihre Fähigkeiten und Eigenheiten zu erfahren.
Nach der 6. Stunde (13.15 Uhr) essen alle OGGS-Kinder gemeinsam zu Mittag. Hier sind wir bemüht mit den Kindern eine Tischkultur  zu pflegen. Nach dem Dank und den guten Wünschen für das Essen achten wir auf gute Tischmanieren, essen mit Gabel und Messer, versuchen im Anreichen von Speisen und Getränken das Miteinander bewusst zu machen und das Tischgespräch zu pflegen.
Nach dem Essen machen die Kinder ihre Hausaufgaben. Hierbei werden sie von einer Grundschullehrerin betreut. Diese holt die Kinder in einen anderen Arbeitsraum, wo die Kinder in zwei Gruppen geteilt werden. Die in einem Nebenraum selbständig arbeitenden Kinder legen nach Erledigung ihrer Hausaufgaben der Betreuerin  ihre Arbeiten vor, die anderen erfahren während dieser Zeit individuelle Hilfe. Auch hier arbeiten wir eng mit Lehrern und Eltern zusammen, um erkennbare Schwächen auffangen und ausgleichen zu können.
Nach den Hausaufgaben können die Kinder wieder draußen oder drinnen frei spielen oder basteln.
Zur Förderung o.a. körperlicher, sozialer und kognitiver Kompetenzen bieten wir in Kooperation mit der Schule parallel zu unseren Betreuungszeiten Arbeitsgemeinschaften ( AGs) an, die wir teilweise den Kindern empfehlen, an denen sie aber nicht zwingend teilnehmen müssen. Sie werden aber nach der schriftlichen Anmeldung verbindlich für die Dauer des gesamten Kurses.

Z.Zt. bestehen insgesamt folgende Angebote:
–         Computer AG
–         Gestaltung mit Pappmachée
–         Gesellschaftsspiele
–         Theater AG
–         Chor
–         Werken mit Holz
–         Erkundung der Nachbarschaft
–         Bewegungswerkstatt.

Weitere AGs sind in Vorbereitung zur Ergänzung oder zur Ablösung endender Kurse.